Malvasia 20 Years Old  (Best) - Vinhos Barbeito - 0,75

Vinhos Barbeito

Malvasia 20 Years Old (Best)

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Madeira





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Artikel: Malvasia 20 Years Old (Best)
EAN: 3 560 2756 2007 3 2
Best.Nummer: 509933
Alkohol: 18,84%
Restzucker: süß (100.0)
Inhalt: 0,75
Verschluss: Kork
Weinstil: Madeira
Rebsorten: Malvasia, Tinta Negra Mole


Weingut: Vinhos Barbeito
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Das Familienunternehmen hat seinen Sitz in Câmara de Lobos an der Südküste von Madeira. Es wurde 1946 gegründet und wird heute in zweiter Generation von Manuela de Vasconcelos geführt. Vinhos Barbeito lässt ihre Madeiras in drei Kellern reifen. Der älteste wurde 1940 erbaut, der jüngste 2008. In den Kellern herrschen aufgrund der unterschiedlichen Bauweisen andere Temperaturen und Temperaturunterschiede, was den Reifeprozess beeinflusst. Barbeito nutzt diese Eigenschaften gekonnt, um Aromen gezielt auszubilden.

Enthaltene Rebsorte 'Tinta Negra Mole'
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Dies ist die Haupttraube der Insel Madeira, wo sie häufig in Likörweinen, aber auch in Tafelweinen der Insel verwendet wird. Unbefestigt bildet es eher neutrale und charakterlose Rosé- oder Hellrotweine, die aufgrund vorzeitiger Oxidation manchmal bernsteinfarben sind. Von Weinstock zu Weinstock im Weinberg kann die Traubenfarbe von bläulich-schwarz bis rosa variieren. Glücklicherweise ist eine variable und verwaschene Farbe für Madeiras Likörweine kein Problem. Die Sorte wurde auf Madeira wegen ihrer hohen Erträge, ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und ihrer großen Vielseitigkeit beliebt - sie wurde wegen ihrer Fähigkeit, die Stile der historischen 'edlen' Sorten der Insel zu emulieren, als 'Kamelon-Traube' bezeichnet

Enthaltene Rebsorte 'Malvasia'
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Gattungsname für eine breitgefächerte Gruppe von weiss- bis rosa-, grau- bis dunkelfarbenen Rebvarietäten, die vor allem süsse Weine mit viel Alkohol ergeben. Die Überlieferung sagt, dass Malvasier von der griechischen Hafenstadt Monemvasia auf der Südostseite des Peloponnes stamme. 1214 wurden erstmals süsse Weine aus Monemvasia erwähnt, 1278 importierten Venetier vinum de Malvasias (Verballhornung von Monemvasia). Ob alle Malvasier, die es heute gibt, aus Monemvasia stammen, ist nicht erwiesen. DNA-Analysen, um Jahrhunderte jünger als Legenden, liefern keine Bestätigung. Das Rebsortenlexikon «Wine Grapes» listet über 80 Sorten auf, die den Namen Malvasia tragen (inklusive Malvoisie, Malvasier, Malvazija). Viel Malvasia gibt es in den Weingebieten Italiens vom Piemont bis Brindisi. Malvasia Fina ist eine portugiesische Spitzenvarietät und heisst auf Madeira auch Boal. Malvasia Branca de São Jorge wird auf Madeira für Malvasia gebraucht, auch Malmsey genannt, die süssesten Madeira-Weine.



Information über die Region: Madeira / Madeirense DOC
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MADEIRA
Vor der Küste Afrikas, etwa 1000 Kilometer vom portugiesischen Festland entfernt, liegt die subtropische Insel Madeira, die lange Zeit hauptsächlich für ihre Likörweine der DOP Madeira bekannt war. Darüber hinaus werden hier aber auch klassische Stillweine als DOP Madeirense oder Vinho Regional Terras Madeirenses produziert. Als zahlreiche Weinstöcke auf Madeira Ende des 19. Jahrhunderts der Reblaus zum Opfer fielen, pflanzte man hybride, amerikanische Rebstöcke, die gegen diese Schädlinge resistent waren. Seither kamen zwar auch bessere, europäische Rebsorten hinzu, es gibt aber auch heute noch viele der amerikanischen Arten. Für Weißweine ist die Verdelho erste Wahl, bei Rotweinen die Tinta Negra. Madeira, bekannt auch als die „Blumeninsel“, verdankt dem Golfstrom ein ausgewogenes, nicht zu trockenes Klima mit zahlreichen Sonnenstunden und einer durchschnittlichen Temperatur von 22 Grad im Sommer und 16 Grad im Winter. Das moderate, feuchte Klima und die fruchtbaren Vulkanerde lassen die Trauben gut reifen, es entstehen Weine mit moderatem Alkoholgehalt. Die ersten Exporteure Madeiras fanden heraus, dass die Zugabe von Brandy sich positiv auf ihre zu transportierenden Weine auswirkte. Sie bemerkten zudem, dass sich das Weinaroma während der langen, heißen Seereisen über den Äquator intensivierte und nussige Komponenten hinzukamen. Madeiras Winzern gelang es, diesen Effekt nachzuahmen. Heute lässt man die Likörweinen über mehrere Jahre bis Jahrzehnte unter Glasdächern reifen, wo sie in Holzfässern von der Sonne erwärmt werden. Der Prozess wird „Canteir